Kein Benutzer eingeloggt [→ zum login] - 4. 2. 2012, 16:20
 
 

Ein kleines American Football Lexikon

2 - Minuten Warnung

Die von den Schiedsrichtern ausgesprochene Warnung, daß nur noch 2 Minuten Spielzeit in einer Spielhälfte verbleiben.

35 - Sekunden Uhr

Eine von der offiziellen Spieluhr an der Anzeigetafel unabhängige Uhr. Sie zählt die 35 Sekunden, die der Offense zur Verfügung stehen, um den Ball für einen neuen Spielzug ins Spiel zu bringen.

All Star Team

Auswahlmannschaft, die zu besonderen Anlässen aus den besten Spielern einer Liga oder einer Region zusammengestellt wird. Meistens spielen diese Mannschaften nie wirklich, die Auflistung der besten Spieler jeder Position ist praktisch überall in den USA nach Abschluss der Season üblich und wird als All Star Team bezeichnet. Die prominentesten All Star Teams sind die der beiden Conferences der NFL (AFC und NFC), die alljährlich im Pro Bowl in Honolulu nach der Season aufeinander treffen.

Area Blocking

Strategie beim Blocken der Offense-Spieler, bei denen jeder Spieler nicht einen festgelegten Gegenspieler blockt, sondern in einem bestimmten Bereich verantwortlich dafür ist, dass kein Gegner durchdringt.

Area Protection

Raumdeckung gegen den Passangriff, bei der jeder Rückraumverteidiger dafür zu sorgen hat, dass in einer festgelegten Zone kein gegnerischer Receiver den Ball fangen kann. (Zone Defense)

Astroturf

Kunststoffboden, der anstelle von Gras in den großen Hallen von Atlanta (Georgiadome), Detroit (Silverdome), Houston (Astrodome), Minneapolis (Metrodome), New Orleans (Superdome), Seattle (Kingdome) sowie in einigen Freiluft-Arenen benutzt wird.

Audible

Eine Änderung des geplanten Spielzuges, die vom Quarterback an der Scrimmage-Linie ausgerufen wird.

Auszeit

Eine Spielpause, bei der die Spieluhr vorübergehend gestoppt wird. Jeder Mannschaft stehen 3 Auszeiten von jeweils 1 Minute und 50 Sekunden Dauer pro Spielhälfte zu.

Backfield

Der Bereich hinter der offensiven Scrimmage-Linie wo der Quarterback und Running Backs stehen. Die Defensive Secondary heißt das Defensive Backfield.

Backward Pass

Pass zur Seite oder nach hinten. Rückwärtspässe sind nach den Footballregeln beliebig oft erlaubt, werden aber nur selten angewandt. Grund: Wird der Ball nicht gefangen, kann er anders als beim Vorwärtspass jederzeit vom Gegner erobert werden, auch wenn er bereits den Boden berührt hat. (Lateral)

Ballbesitz

Ballbesitz durch einen Spieler bzw. eine ganze Mannschaft.

Batting

Wegschlagen des Balls, besonders dann, wenn ein Pass geworfen wurde, der durch jede Richtungsänderung in den meisten Fällen nicht mehr zu fangen ist.

Blitz

Ein Abwehrspielzug, bei dem die Mehrheit der Verteidiger auf den Quarterback zustürmt, um ihn entweder vor dem Wurf zu Boden zu reißen oder ihn beim Abspiel zu behindern.

Block

1. Einen Gegner so zu blocken, daß er nicht an den Spieler mit dem Ball herankommt.
2. Einen Punt, Field Goal- oder Extrapunkt- Versuch abblocken.

Bomb

Ein langer Paß.

Bootleg

Täuschungsmanöver des QB (der übergibt nicht, sondern passt verdeckt oder läuft selbst).

Bowl

Begriff für das Endspiel im Collegefootball (Rose Bowl, Sugar Bowl etc.). In der NFL nur gebräuchlich in Form von Super Bowl und Pro Bowl.

Call

Bekanntgabe des Spielzuges durch den Quarterback, im übertragenen Sinne auch die Entscheidung an sich. Ein schlechter Call bedeutet, dass Quarterback oder Coach einen ungünstigen Spielzug für den Angriff auswählten. Auch die Entscheidung der Schiedsrichter über ein Foul und ihre Bekanntgabe der Strafe kann als Call bezeichnet werden.

Captain

Die Teamkapitäne, die ihre Mannschaft auf dem Feld gegenüber den Schiedsrichtern vertreten.

Catch

Fangen des Balls.

Center

Der Spieler in der Mitte des Angriffs, er gibt beim Down den Ball nach hinten an seinen Quarterback weiter.

Chain

Genau zehn Yards lange Kette, die am Spielfeldrand liegt, durch aufrecht stehende Marker an jedem Ende für Coach und Zuseher unübersehbar. Sie zeigen an, wo der erste Spielzug einer Serie begann und wohin die Mannschaft gelangen muss, um eine neue Serie von vier Downs zu erhalten. Bei knappen Situationen dient sie als Maßband und wird von den Schiedsrichtern aufs Feld geholt, um genau nachzumessen, ob die Notwendige Distanz zum First Down überbrückt wurde.

Chain Crew

Drei Leute, die am Spielfeldrand stehen und die Meßkette und Downmarkierer bewegen.

Cheerleader

Zumeist weibliche, in den USA und zunehmend in Deutschland aber auch männliche, offizielle Fans einer Mannschaft, die ihre Mannschaft durch speziell einstudierte Schlachtgesänge anfeuern, aber auch mit tänzerischen bis akrobatischen Einlagen das Publikum unterhalten.

Clipping

Ein illegaler Block, der dadurch zustandekommt, daß ein Spieler sich mit dem Körper auf den Rücken des Gegners stürzt. Clipping geschieht meistens feldabwärts bei Punts, Kickoffs und abgefangenen Pass Returns. Dieses Foul wird mit einer 15-yard-Strafe belegt.

Coach's Challenge

Die Coaches haben 2 mal in jeder Halbzeit die MÃ�¶glichkeit eine knappe Spielfeld-Entscheidung des Referee in Frage zu stellen. Der Referee sieht sich dann das "Ursachen"- Play der Entscheidung in einem speziellen Replay-Monitor, der am Spielfeldrand steht, an. Wenn der Referee seine eigene Spielfeld-Entscheidung nach studieren des Replay bestätigt, wird dem challenging Coach ein Time-Out abgezogen. Korrigiert der Referee seine zuvor getroffene Spielfeld-Entscheidung nach studieren des Replay, wird das Spiel nach Berichtigung der Entscheidung fortgesetzt.

Complete Pass

Ein Pass, der aus der Luft gefangen und auch sicher festgehalten wurde.

Completion Percentage

Statistische GrÃ�¶ße, mit der gemessen wird, wie viele Pässe eines Quarterbacks von seinen Receivers gefangen wurden. Teil des Quarterback-Ratings.

Conference

Die Football Liga bei den Profis ist unterteilt in zwei Conferences und insgesamt sechs Ligen. Die Meister der Conferences treffen sich zum Super Bowl.

Conversion

Eine M�¶glichkeit Zusatzpunkte nach einem Touchdown zu Erreichen: durch erneutes Tragen/Fangen gibt es bei Erreichen der Endzone 2 Punkte.

Cornerback

Schnellster Spieler der Verteidigungsreihe im Football, der sich an der Außenseite der Defensivformation postiert. Neben der Aufgabe, den Wide Receiver zu decken, wird er wegen seiner Sprintstärke in vielen Mannschaften für den Kick Return und den Punt Return eingesetzt

Coverage

1. Paßdeckung.
2. Die feldabwärts Bewegung des kickenden Teams nach einem Kick.

Dead Ball

Ein "toter" also nicht mehr spielbarer Ball. Die Schiedsrichter pfeifen, wenn der Ball nicht mehr spielbar ist.

Defense

1. Die Mannschaft, die nicht im Ballbesitz ist.
2. Die Taktik dieser Mannschaft.

Defensive Backs

Die Spieler-Cornerbacks und Safeties-die in der Defensiven Secondary spielen.

Delay of Game

ßberschreitung der zulässigen Zeit, die die Angriffsmannschaft hat, den Ball ins Spiel zu bringen. In der NFL sind dies normalerweise 45, in bestimmten Ausnahmefällen 25 Sekunden. Delay of Game wird mit 5 Yards Strafe belegt.

Dive

Laufspielzug, bei dem der Ballträger durch eine freigeblockte Lücke in der Line des Gegners in der Feldmitte hindurchtaucht.

Division

Untereinteilung der Conference in drei Gruppen nach überwiegend regionalen Kriterien.

Doppelte Deckung

Ein Receiver, der von 2 Verteidigern gedeckt wird.

Down

1. Ein offensiver Spielzug. Der Offense stehen 4 Downs (Versuche)-1 bis 4 numeriert, zu, um 10 Yards zurückzulegen und das Anrecht auf noch 4 Downs zu erhalten.
2. Wenn ein mit dem Ball laufender Spieler gefaßt wird bzw. seine Knie berühren den Boden oder er kann sich nicht mehr vorwärtsbewegen. Unter diesen Umständen wird der Spieler als "down" angesehen, und der jeweilige Spielzug ist zu Ende.
3. Beim Punt darf das kickende Team den Ball berühren, und der Ball gilt dann als "down". Der Play geht damit sofort zu Ende, und der Ball ist dann nur auf der jeweiligen Stelle spielbar. Beim Kickoff darf das Receiving Team den Boden in der Endzone mit dem Ball berühren, wobei der Ball ebenfalls "down" ist. Dieser Zustand heißt Touchback und zeigt dem Gegner an, daß das Receiving Team keine Absicht hat, mit dem Ball zu laufen. Der Ball ist dann auf der 20 Yard-Linie bespielbar.

Down Marker

Aufrecht stehendes Schild an der Seitenlinie, das durch seine Position die Anspielposition des Balls anzeigt und durch eine Zahl den gerade gespielten Versuch anzeigt.

Draft

NFL-Clubs kÃ�¶nnen Spieler, die Profis werden wollen, nicht direkt unter Vertrag nehmen, sondern nur einmal im Jahr im Rahmen einer besonderen Veranstaltung aus einem Pool der Anwärter ziehen. Diese Ziehung stellt sicher, dass, da es weder Aufstieg noch Abstieg gibt, die schlechteren Mannschaften die besseren Nachwuchsspieler erhalten. Gezogen wird in umgekehrter Reihenfolge des Tabellenstandes des Vorjahres.

Drop Back

1. Die Rückwärtsbewegung des Quarterbacks, wenn er sich zum Passen ins Backfield zurückzieht.
2. Die Rückwärtsbewegung eines Linebackers, wenn er sich zur Paßdeckung zurückzieht.

Eligible

Die Regeln bestimmen, dass nicht jeder Receiver einen Pass nach vorn fangen darf, sondern nur der, der sich an der Scrimmage-Line am Ende der Reihe der Angreifer aufgebaut hat oder beim Snap mindestens 1 Yard zurück im Backfield postiert war. Jeder andere potentielle Receiver ist ineligible (nicht anspielbar). Ausnahme: Wenn ein Pass im Flug von einem Verteidiger berührt wurde, ist jeder Angreifer eligible.

Encroachment

Ein Offside, das durch die Defense begangen wird (5 Yards Strafe gegen die Defense).

End Lines

Die Außenlinien des Spielfeldes. Diese befinden sich 10 Yards hinter und parallel zu den Goallines.

Endzone

Der 10 Yard lange Bereich hinter der Goalline. Der Ball muß in die Endzone befÃ�¶rdert werden, um einen Touchdown zu erzielen.

Extrapunkt

Der Versuch, der einer Mannschaft nach einem Touchdown zum Erzielen eines Zusatzpunkts zugesprochen wird. Der Ball muß über die Querstange hinweg getreten werden (1 Punkt) oder in die Endzone gepaßt oder getragen werden (2 Punkte). Dieser Spielzug ist auch als 'Point after Touchdown' (PAT) bzw. Conversion bekannt.

Face Mask

Das Gesichtsgitter des Helmes, aber auch die Kurzbezeichnung für ein Foul, bei dem ein Spieler einem Gegner in dieses Gitter greift. Bei unabsichtlichen Fouls gibt es 5 Yards, bei absichtlichen 15 Yards Strafe. Das Ziehen am Face Mask kann die gefährlichsten Genickverletzungen verursachen.

Fair Catch

Der Kick Returner zeigt einen Fair Catch an, indem er einen Arm über seinen Kopf hebt. Dies muß er vor dem Fang eines Punts oder Kickoffs tun. Beim Fair Catch darf nicht mit dem Ball gelaufen werden.

Fake

Vortäuschung eines anderen Spielzuges als den tatsächlich gespielten durch die Angriffsmannschaft. Kann von einfachen Fällen reichen, bei denen durch die Aufstellung vorgegaukelt wird, man wolle über die linke Seite laufen, um dann doch rechts vorzustoßen, bis hin zum Field Goal Fake, bei dem aus der Aufstellung zum Kickversuch heraus plÃ�¶tzlich doch ein echter Angriffsversuch gespielt wird.

Field Goal

Ein gekickter Ball, der 3 Punkte erzielt. Dieser Spielzug darf von überall auf dem Spielfeld versucht werden. Der Ball muß zwischen die Torstangen und über die Querstange des Goal Posts gekickt werden.

Formation

Die Aufstellung der Spieler bei offensiven oder defensiven Spielzügen.

Forward Pass

Jeder Pass, der deutlich Vorwärtsrichtung hat. Vorwärtspässe sind nur erlaubt, wenn sie hinter der Anspielposition des Balles vorgeworfen werden. Pro Spielzug darf es nur einen Vorwärtspass geben.

Free Ball

Spielphase nach einem Fumble, in der sich der Ball weder im Besitz der einen noch der anderen Mannschaft befindet.

Fumble

Fallenlassen des Footballs, oft Ursache für den Turnover, den Verlust des Angriffsrechts.

Gap

Das Gap ist eine Lücke zwischen zwei Spielern an der Line of Scrimmage. Diese Lücken zwischen den Spielern werden durchnummeriert.

GFL

GFL steht für German Football League und ist die deutsche Version zur NFL.

Goal Posts

Die an beiden Enden des Spielfeldes befindlichen Torstangen. Diese befinden sich in der Mitte des hinteren Bereiches der jeweiligen Endzone. Sie dienen Field Goal- und Extrapunkt- Placekickern als "Zielscheibe". Die Querstange des Goal Posts ist 10 Feet (3,05 m) hoch, die zwei vertikalen Pfosten sind jeweils 40 Feet (12,19 m) hoch.

Goalline

Die Linie, die an beiden Enden des Spielfeldes die Endzone und das Spielfeld trennen. Spieler, die mit dem Ball laufen, müssen diese Linie überschreiten, um einen Touchdown zu erzielen.

Halbzeit

Eine 15 Minuten lange Pause zwischen den Spielhälften.

Handoff

Die ßbergabe des Balls an einen anderen Spieler. Der Quarterback übergibt den Ball meistens an einen Running Back.

Hang Time

Die Zeitspanne, über die sich ein geschossener Ball (Kick oder Punt) in der Luft befindet.

Hashmarks

Spielfeld- Markierungen, die in Abständen von ca. 1 Meter angebracht sind. Die Markierungen liegen ungefähr in einer Linie mit den Torstangen.

Holding

Foul, bei dem ein Gegenspieler festgehalten wird, der nicht im Ballbesitz ist. Festgehalten werden darf nur der Ballträger.

Hole

ßffnung, die Blockers ihren eigenen Spielern bei Lauf- Plays schaffen.

Huddle

Eine kurze Absprache zwischen den defensiven oder offensiven Spielern zwischen Plays, bei der der bevorstehende Spielzug abgesprochen wird.

I-Formation

Aufstellung der Angriffsmannschaft, bei der die potentiellen Ballträger in einer Linie hintereinander stehen und damit offen lassen, in welche Richtung sie während des Spielzuges laufen werden.

Incomplete Pass

Ein Pass des Quarterbacks, der den Boden berührt, bevor er vom Receiver gefangen wird, zählt als Down, bedeutet aber keinen Ballverlust.

Inferference

Illegale Behinderung eines Passempfängers oder bei Kicks des Kick Returners. Bei Pass Interference wird in der NFL als Strafe der Ball zum nächsten Anspiel auf die Stelle gelegt, wo die Behinderung stattfand, das heisst, der Pass wird wie ein gefangener Pass gewertet. Im College und in Deutschland gilt diese Regel mit der Einschränkung, dass der Offense hÃ�¶chstens 15 Yards Raumgewinn zustehen

Inside

Der Bereich zwischen 2 Tackles, der sich zum Durchlaufen eignet.

Intentional Grounding

Wegwerfen des Balls durch den Quarterback in der Absicht, einen Vorwärtspass vorzutäuschen. Es ist offiziell erlaubt, den Ball zu Boden zu werfen, um die Zeit anzuhalten. Die Uhr wird bei einem Incomplete Pass gestoppt. Verboten ist es aber, den Ball dorthin zu werfen, wo absolut kein eigener Mann steht um einen drohenden Quarterback Sack mit Raumverlust aus dem Weg zu gehen. Die Strafe dafür sind fünf Yards und der Verlust eines Downs.

Interception

Abfangen des Footballs aus der Luft. Gibt der verteidigenden Mannschaft das Angriffsrecht.

Interference

Eine Strafe, die verhängt wird, wenn entweder ein Verteidiger oder ein Spieler der Defense oder Offense einen Gegenspieler regelwidrig daran hindert, einen für ihn bestimmten Paß zu fangen.

Kick Return

Begriff für den Versuch der Verteidigung, den bei einem Kickoff gefangenen Ball zurückzutragen.

Kicking Tee

Ein orange- farbenes, dreieckiges Hilfsmittel aus Kunststoff um den Ball kurz vor dem Kickoff in einer aufrechten Position zu halten.

Kickoff

Der "Anstoß" im Football, der bei Beginn jedes Spiels und nach Erzielen eines Touchdown bzw. Field Goal von einem kleinen Plastikständer (Tee) stattfindet.

Lateral

Ein rückwärts oder seitlich gerichteter Ball, der einem anderen Spieler zugeworfen wird.

Line of Scrimmage

Gedachte Linie, an der sich die Mannschaften aufbauen, um den Ball nach einer Unterbrechung ins spiel zu bringen. Die Yard-Markierungen auf dem Spielfeld dienen bei der Bestimmung der Linie als optische Hilfe.

Linebacker

Verteidiger, der hinter Defensive Tackle und Defensive End postiert wird, um als Pass Rusher den gegnerischen Quarterback zu attackieren oder den anstürmenden Running Back abzufangen.

Man-in-Motion

Der eine Spieler der Angriffsreihe, der sich parallel zur Scrimmage-Line bewegen darf, während alle anderen eine feste Position einnehmen und sich nicht bewegen dürfen, bevor der Ball mit dem Snap ins Spiel gebracht wird.

Man-to-Man

Eine Art Paßdeckung, wobei defensive Spieler jeweils einen Paß Receiver decken im Gegensatz zu einer Zonendeckung.

Misdirection

Ein Lauf- Play, der den Anschein einer bestimmten Spielrichtung aufkommen läßt. Tatsächlich läuft der Spielzug in die andere Richtung.

Motion

Die seitliche Bewegung eines Running Backs oder Receivers vor Ballabgabe durch den Center.

Neutrale Zone

Offizielle Bezeichnung für die Line of Scrimmage, die in der Tat eigentlich keine Linie ist, da der Ball mit seinem Umfang die Ausdehnung dieser Zone bestimmt.

NFL

NFL ist die Abkürzung für National Football League. Die NFL ist in den U.S.A. die Profiliga des American Football und besteht aus mehreren Teams, die über das ganze Land verteilt sind.

Offense

1. Die Mannschaft, die im Ballbesitz ist.
2. Die Taktik dieser Mannschaft.

Offside

Eine Strafe, die verhängt wird, wenn ein Spieler vor dem Snap die Scrimmage- Linie überschreitet.

Onside Kick

Ein kurzer Kickoff- etwas länger als die erforderlichen 10 Yards - der dem kickenden Team ermÃ�¶glicht, den Ball eventuell wieder in Besitz zu nehmen.

Out of Bounds

Das Aus, also das komplette Terrain außerhalb des Spielfeldes.

Outside

Der Bereich außerhalb 2 Tackles, der sich zum Durchlaufen eignet.

Pass

Ein Vorwärtswurf des Balls zu einem anderen Spieler. Der Ball wird in der Regel vom Quarterback geworfen. Der Ball darf pro Spielzug lediglich einmal vorwärts geworfen werden.

Pass Interference

Regelwidriges Behindern des Wide Receivers beim Fangen des Balles.

Pass Pattern

Vorher abgesprochene und eintrainierte Route, die ein Passempfänger läuft. Dabei ist zwischen ihm und dem Quarterback genau abgesprochen, wann der Ball wohin geworfen wird. Im Idealfall braucht der Receiver dadurch die Hände nur im richtigen Moment nach oben zu strecken und kann den Ball blind fangen. Muss er erst schauen, wo und wann der Ball kommt, haben Verteidiger meist genügend Zeit, den Fang zu vereiteln.

Pass Rush

Der defensive Sturmangriff, um den Quarterback entweder unter Druck zu setzen oder zu fassen (sack), wenn er versucht, den Ball zu werfen.

PAT

Nachdem eine Mannschaft einen Touchdown erzielt, erhält diese dafür die Chance einen weiteren Punkt durch kicken eines Field Goals zu erzielen. Man nennt dies "Point After Touchdown".

Penalty

Eine Strafe (siehe Strafe) die durch eine flag (ein gelbes, kleines, beschwertes Tuch) signalisiert wird. Die flag wird auf die Stelle geworfen, an die der Regelverstoß von einem oder mehreren der Schiedsrichter beobachtet wurde.

Personal Foul

Foul, bei dem ein Spieler persÃ�¶nlich foult. Schlagen, Beinstellen, der Griff ins Gesichtsgitter zählen hierzu. Die Strafe ist immer 15 Yards.

Pitchout

Ein von unten abgeworfener Ball - meistens vom Quarterback zum Running Back. Auch als Pitch bekannt.

Plane of the Goal

Eine imaginäre aufrechte Linie, die sich von der Goalline aufwärts erstreckt. Diese Linie muß von einem Spieler mit dem Ball überschritten werden, um einen Touchdown zu erzielen.

Play Action

Ein Pass Play, bei dem der Quarterback zuerst einen Handoff zum Running Back antäuscht und danach den Ball selbst paßt.

Plazierung

Der Schiedsrichter legt den Ball nach einem Play oder nach einer Strafe auf eine bestimmte Stelle hin.

Pocket

Die Zone hinter der Scrimmage-Line, in der der Quarterback von seinen eigenen Vorderleuten vom Ansturm der Verteidiger abgeschirmt wird.

Pro Bowl

Auswahlspiel zwischen zwei Auswahlteams aus AFC bzw. NFC. Wird jährlich eine Woche nach dem Super Bowl in Honolulu (Hawaii) ausgetragen.

Pull

Ein von einem Offensive Lineman (meistens einem Guard) ausgeführter Spielzug. Er verläßt seine Position, um bei einem Play die führende Rolle zu übernehmen.

Punt

Abschlag aus der Hand. Wird von der angreifenden Mannschaft als Spielzug gewählt, sobald sie die für einen First Down erforderlichen Yards nicht erreicht hat. Mit dem Punt geht der Ballbesitz in der Regel an die verteidigende Mannschaft über.

Punt Return

Begriff für den Versuch der Verteidigung, den bei einem Punt gefangenen Ball zurückzutragen.

Quarter

Ein Spielviertel.

Quarterback

Spielgestalter, der den Ball vom Center durch die Beine zugereicht bekommt und ihn anhand vorausgeplanter und trainierter Spielzüge an seine Mitspieler verteilt. Entweder reicht er ihn dem Running Back zu einem so genannten Rush oder wirft ihn mit einem Pass über die gegnerische Verteidigungsreihe dem Tight End oder einem der Wide Receiver zu. Quarterbacks haben, weil sie von Offensive Linemen vor dem Ansturm der gegnerischen Verteidigung geschützt werden, die MÃ�¶glichkeit, innerhalb weniger Sekunden die Angriffssituation zu analysieren und ihre Entscheidungen zu variieren. Wird der Schutzring, genannt Pocket, überrannt, ist ein Quarterback meistens gezwungen, selbst mit dem Ball nach vorn zu laufen (Scramble). Die beste Quarterback-Leistung wird bei den Profis mit Hilfe eines Ratings ermittelt. Es errechnet sich aus den Elementen Raumgewinn in Yards, Interceptions, Completion Percentage und Touchdown-Pässe. Ein Rating-Wert von über 90 Punkten ist überdurchschnittlich.

Querstange

Die horizontale Stange eines Goal Posts, über die der Ball bei einem Field Goal oder Versuch um einen Extrapunkt gekickt werden muß. Die Querstange ist 10 Feet (3,05 m) hoch.

Read

Die Beobachtungen der defensiven Spieleraufstellung an der Scrimmage - Linie durch den Quarterback.

Receiver

Ein Spieler, der berechtigt ist, einen Paß zu fangen - oder diesen tatsächlich fängt.

Receiving Team

Die Mannschaft, die den angekickten Ball fängt.

Recovery

Erobern eines freien Balles.

Referee

Schiedsrichter, im speziellen der Hauptschiedsrichter.

Roll Out

Die seitlichen Bewegungen des Quarterbacks über das hintere Feld hinweg - im Gegensatz zum geradlinigen Rückwärtslauf - nach Ballabgabe durch den Center.

Rookie

Nachwuchsspieler. In der NFL sind alle Spieler Rookies, die noch keine Season mit mehr als drei Einsätze hinter sich haben.

Roughing the Passer

Angriff auf den Quarterback, nachdem dieser den Ball bereits geworfen hat. Dies gilt in allen Fällen als Foul, bei denen die Schiedsrichter vermuten, dass der Gegenspieler seinen Angriff noch hätte stoppen kÃ�¶nnen. Strafe ist 15 Yards und ein automatisches First Down für die Angreifer.

Running Back

(Je nach Aufgabe Halfback oder Fullback genannt). Dieser Spieler soll den Ball durch die Verteidigungsreihe hindurchtragen. Die Position wird von kräftigen, aber wendigen Spielern besetzt, die in der Lage sind, in der Reihe aus Defensive Tackles und Linebackers SchlupflÃ�¶cher zu finden. Running Backs und ihre Leistung werden in der Rubrik Rush erfasst.

Rushing

Laufspiel.

Sack

Gegenattacke der Verteidigung, bei der der Quarterback zu Boden gerissen wird, bevor er den Ball abgespielt hat.

Safety

1. Ein Spielzug, der 2 Punkte erzielt. Dies kommt am häufigsten dann vor, wenn ein offensiver Spieler in seiner eigenen Endzone mit dem Ball gefaßt wird.
2. Eine defensive Spielerposition in der Defensive Secondary. Es gibt einen Strong Safety, der auf derselben Seite des Spielfeldes wie der Tight End spielt, und einen Free Safety.

Scramble

Versuch des Quarterbacks, die von den eigenen Linemen geschützte Zone (Pocket) zu verlassen und aus einer anderen Position den Ball nach vorne zu passen oder selbst mit einem Run Raum zu gewinnen.

Screen Paß

Ein kurzer Paß zu einem Running Back, der seinerseits hinter einer von Blockers gebildeten Mauer steht.

Scrimmage - Linie

Eine fiktive Linie, die so breit ist wie der Ball lang und die "durch den Ball hindurch" von einer Seite des Spielfeldes zur anderen verläuft. Zu Beginn aller offensiven Spielzüge stellen sich beide Teams einander gegenüber an dieser "Linie" auf.

Secondary

Die im Backfield spielenden defensiven Spieler bzw. die Spieler, die Pass Defense leisten sollen.

Seitenlinie

Die seitlichen Abgrenzungen des Spielfeldes. Wenn ein Spieler mit dem Ball die Seitenlinien überschreitet oder gar berührt, ist er im Aus und der Play ist zu Ende.

Senkrechte der Goalline

Eine imaginäre aufrechte Linie, die sich von der Goalline aufwärts erstreckt. Diese Linie muß von einem Spieler mit dem Ball überschritten werden, um einen Touchdown zu erzielen.

Set

1. Eine Formation.
2. Eine für Offensive Linemen erforderliche bewegungslose Position, auf beiden Füßen stehend und auf einer geballten Hand ruhend, die kurz vor dem Snap eingenommen werden muß.

Shotgun

Aufstellung der Angriffsmannschaft, bei der der Quarterback von vornherein einige Meter hinter der Anspielposition steht. Er nimmt seinem Center den Ball nicht aus der Hand, sondern bekommt ihn zugeworfen. Bei schnellen Passempfängern hat er den Vorteil, sofort einen Pass werfen zu kÃ�¶nnen, lange bevor die Gegner ihm gefährlich werden kÃ�¶nnen.

Signale

1. Die vom Quarterback an der Scrimmage - Linie ausgerufenen, chiffrierten Signale, die wiederum aus Zahlen und Worten bestehen. Solche Signale werden auch vor einem Spielzug von der Defense ausgerufen - meistens von einem Linebacker.
2. Die Handsignale, die ein Schiedsrichter verwendet, um anzuzeigen, welcher Regelverstoß begangen worden ist.

Snap

Die Ballübergabe des Centers durch die Beine an der hinter ihm postierten Quarterback. Mit diesem Zuspiel beginnt an der Line of Scrimmage die Angriffsaktion. Bei einem Kick oder einem Punt wirft der Center den Ball seinem Mitspieler zu.

Snap Count

Das Signal, an dem der Ball vom Center gesnapt bzw. abgegeben wird.

Special Teams

Sondereinheiten der Defense bzw. Offense, die bei Kickoffs, Punts, Extrapunkten und Field Goals eingesetzt werden.

Spielhälfte

Eine 30 Minuten lange Spielzeit, die aus zwei Vierteln besteht. Die Viertel bestehen wiederum jeweils aus 15 Minuten. Das Spiel selbst besteht aus einer ersten und einer zweiten Spielhälfte.

Spielplan

Die Strategie und Spielzüge, die für einen bestimmten Gegner ausgewählt werden.

Spike

Als Ausdruck der Freude wirft ein Spieler den Ball kräftig auf den Boden nachdem Punkte erzielt worden sind.

Starting Team

Bestbesetzung einer Footballmannschaft, die in der Regel auch beim ersten Spielzug auf dem Feld steht.

Strafe

Eine wegen eines Regelverstoßes verhängte Strafe, die entweder aus einem eingebüßten Down oder Yards - oder beidem - bestehen.

Strafenflagge

Die gelbe Flagge, die Schiedsrichter auf das Spielfeld werfen, um einen Regelverstoß anzuzeigen.

Strong Side

Die Seite der offensiven Formation mit dem Tight End.

Stunt

Ein geplantes Rush - ManÃ�¶ver beim Pass Play, wobei Defensive Linemen - manchmal mit Linebackers - umeinander herumlaufen, ohne geradeaus zu stürmen.

Sweep

Laufspielzug, bei dem der Ballträger versucht, außen um die Defense Line herumzulaufen.

Tackle

1. Einen Spieler mit dem Ball stoppen, indem man ihn faßt (ganz anders als der Soccerbegriff "Tackle" ).
2. Die gleichnamigen Positionen der offensiven und defensiven Linemen.

Time out

Auszeit. Jeder Mannschaft stehen pro Hälfte drei Auszeiten zu, um sich länger zu besprechen, vor allem aber um die Zeit anzuhalten, wenn es am Schluss eng wird.

Torstangen

Die 40 Feet (12,19 m) hohen Torstangen, durch die der Ball beim Extrapunkt - oder Field Goal - Versuch getreten werden muß.

Touchback

Ein Kickoff oder Punt gilt in der Endzone als unspielbar, wenn der Schiedsrichter dies durch Pfeifen anzeigt. Der Ball ist dann an der 20 Yard - Linie des Receiving Teams spielbar.

Touchdown

Spielziel eines Football-Angriffs, das erreicht wird, sobald der Ball in die End Zone getragen wird (der Ball muss nicht den Boden berühren) oder von einem dort postierten Receiver gefangen wird. Der Touchdown zählt 6 Punkte und gibt dem Angriffsteam die MÃ�¶glichkeit, mit einem Kick von der 2-Yard-Line einen Extra-Punkt (Point After) oder mit Hilfe einer 2-Point-Conversion von der 2-Yard-LIne (3-Yard-Linie im College) aus zwei Extra-Punkte zu erzielen.

Turnover

Verlust des Angriffsrechts nach Ballverlust.

Umpire

Einer der fünf Unterschiedsrichter, die dem Hauptschiedsrichter (Referee) unterstellt sind.

Unsportsmanlike Conduct

Unsportliches Verhalten allgemeiner Art: Schiedsrichterbeleidigungen, Verh�¶hnung des Gegners, exzessiver Jubel.

Verlängerung

Eine zusätzliche Spielzeit, die bei punktgleichen Spielen stattfindet.

Viertel

Eine aus 15 Minuten bestehende Spielzeit. Das Spiel besteht aus insgesamt vier Vierteln.

Weakside

Die Seite der offensiven Formation ohne den Tight End.

Wide Receiver

Der schnellste Spieler auf dem Football-Platz, der lange Pässe des Quarterbacks fangen soll und mit dem Ball mÃ�¶glichst weit Richtung End Zone spurtet. Die Wide Receivers rückten erst durch eine Regeländerung in den siebziger Jahren in den Vordergrund. Diese untersagte es den Verteidiger, Wide Receiver im Lauf vor oder beim Fangversuch zu behindern (Pass Interference). Der Wide Receiver wird statistisch in der Rubrik Pass Receiving erfasst, welche Raumgewinn in Yards und Touchdown Receptions berücksichtigt.

Wild-Card-Team

Mannschaft, die zusätzlich zu den durch die Divisionssiege qualifizierten Clubs in die Play-offs einzieht.

Zone

Ein zugewiesener Bereich der Paßdeckung. Auch eine Art Paßdeckung, bei der die Verteidiger die Verantwortung für die zugewiesenen Bereiche tragen.

 
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